Umliegendes - Leserpost: Lütsche füllt sich langsam wieder mit Wasser

Frankenhain (Ilm-Kreis). Eckehard Dierbach aus Kleinbreitenbach nutzte Wochenende für einen Ausflug zur Talsperre, die Ende des Jahres abgelassen wurde.

Etwa zu einem Viertel ist die Lütsche wieder mit Wasser gefüllt. Foto: Eckehard Dierbach

Vom Oktober bis Ende November vergangenen Jahres wurde vor einer geplanten Generalinstandsetzung das Wasser aus dem Lütschestausee abgelassen, um erste Reparaturen durchführen und den Beton näher begutachten zu können.

 

Dies war auch verbunden mit viel Arbeit für die Hobbyfischer und vielen fleißigen Helfer beim Abfischen und Umsetzen der Fische (unsere Zeitung berichtete). Die von 1935 bis 1938 erbaute Staumauer ist entsprechend ihres Alters verschlissen. Nach den Messungen und einfachen Reparaturen wurde Mitte Dezember wieder Wasser angestaut. Die Generalüberholung der 31,5 Meter hohen und 184,60 Meter langen Staumauer soll voraussichtlich nach 2017/18 erfolgen. Gebaut worden war die Talsperre ursprünglich, um die Lok-Kessel der Bahn mit weichem Wasser zu versorgen. Das Wasser dazu kommt aus drei Bächen, deren Einzugsgebiet bis in die Kammlagen des Thüringer Waldes reicht. Diese Nutzung ist völlig weggefallen, dafür ist der Stausee wichtig für den Hochwasserschutz, die Stromgewinnung und die Naherholung. Der Stausee ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Angler finden dort etwa so empfindliche Arten wie Zander und Salmoniden. Geschätzt ist der Stausee zum momentanen Zeitpunkt zu etwa einem Viertel gefüllt, es muss noch „viel Wasser den Bach hinunter fließen“, aber es lassen sich doch schon schöne Aufnahmen machen – so wie am vergangenen Sonntag.

Eckehard Dierbach / 09.02.16 / TA
- 09.02.2016 09:56:00